In Deutschland beginnt die Schulpflicht mit dem sechsten Lebensjahr (Stichtag 30.Juni). Dann kommen die Kinder in die Grundschule. Da das Schul- und Hochschulwesen in Deutschland von den Ländern bestimmt wird, gibt es zwischen den Bundesländern einige Abweichungen. Das Grundgerüst der Schulbildung ist aber gleich.

Die Grundschule umfasst in der Regel die ersten vier Schuljahre, mit Ausnahme von Berlin und Brandenburg, wo die Kinder sechs Jahre in die Grundschule gehen. Sie wird auch als Primarbereich oder Primarstufe bezeichnet.

Die Grundschule soll an das Lernen heranführen

Zu Beginn der Schulzeit müssen sich die Kinder erst einmal eingewöhnen. Es geht darum, still zu sitzen und sich über einen längeren Zeitraum zu konzentrieren. Meist haben die Schüler eine feste Bezugsperson als Klassenlehrer um auf die jeweiligen Bedürfnisse einzugehen. In den ersten beiden Schuljahren gibt es noch keine Noten sondern nur formulierte Bewertungen, welche für die Kinder meist in Form von lachenden oder weinenden Gesichtern dargestellt werden. Auch das Wiederholen einer Klasse kommt in dieser Zeit so gut wie nie vor. Ab der dritten Klasse werden die Kinder auf den weiteren Bildungsweg vorbereitet und es kommen mehr Fachlehrer zum Einsatz.

Neue Lernmethoden

Heute weiß man, dass Kinder im Grundschulalter viel lernen können. Daher wird zum Teil schon früh mit Fremdsprachen begonnen, auch Freiarbeiten oder gemeinsame Projekte kommen in den Vordergrund. Eine neue Methode in manchen Bundesländern ist es die ersten beiden Klassen teilweise zusammen zu unterrichten. So können die Schüler sich gegenseitig helfen.

In der Grundschule wird der Grundstein für die weitere Bildung der Kinder gelegt.

 
 
 

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