Die Realschule ist Teil eines dreigliedrigen Schulsystems, das sich in der Regel in Haupt- und Realschule, so wie dem zur Hochschulreife führenden Gymnasialzweig unterteilt. Die Realschule als Schultyp ist dabei nicht nur in Deutschland, sondern auch in Österreich der Schweiz und Lichtenstein bekannt.

Was ist eine Realschule?

Bis zum Jahr 1965 unter dem Namen Mittelschule geführt, gilt die heutige Realschule als eine allgemeinbildende weiterführende Schule im Anschluss an die vier bis sechs Jahre umfassende Grundschulzeit. Sie ist Teil eines gegliederten Schulsystems und kann nach der 10. Klasse mit der so genannten Mittleren Reife, auch Realschulabschluss oder Fachoberschulreife genannt, beendet werden.

Was macht eine Realschule aus?

Eine Realschule macht aus, dass sie sich die Vermittlung einer erweiterten Grundbildung zum Ziel setzt. Das bedeutet, dass jeder, der einen Abschluss an einer Realschule macht nicht nur dazu berechtigt ist einen berufsqualifizierenden Bildungsgang, eine so genannte Ausbildung aufzunehmen, sondern zum Beispiel auch die mittlere Beamtenlaufbahn einschlagen kann. Auch der Besuch von Fachoberschulen, Berufsfachschulen bis hin zur Weiterführung der Schullaufbahn in der gymnasialen Oberstufe ist mit der Mittleren Reife möglich.

Gibt es regionale Unterschiede bei den Realschulen?

Die meisten Bundesländer der Bundesrepublik Deutschland verlangen inzwischen verpflichtend eine schriftliche Realabschlussprüfung, die sich bundesweit an den gleiche Vorgaben orientiert. Dennoch gibt es regionale Unterschiede, wie zum Beispiel die Tatsache, dass diese Abschlussprüfung in einigen Bundesländern an einem Gymnasium zum Ende der 10. Klasse nicht erwartet wird.

Im Zuge der Zusammenlegung der verschiedenen Schulzweige in so genannten Gesamtschulen, könnte es sein, dass die Realschule als Schultyp abgeschafft wird.

 
 
 

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