Die Schulbücher sind für jeden Schüler das A und O – sie helfen bei den Hausaufgaben, beim Lernen für eine Arbeit oder Klausur. Doch in Deutschland hat jedes Bundesland unterschiedliche Schulgesetze und teilweise auch andere Schulbücher. Bei einem Umzug müssen viele Schüler deshalb unter Umständen nicht nur die Klasse, sondern auch einige Bücher wechseln.
Das Bildungssystem führt zu verschiedenen Schulinhalten. Im extremen Fall hat ein Bundesland sogar ein ganz anderes Schulsystem. Ein neuer Gymnasialschüler kann dabei schon mal wieder zurück in die Grundschule versetzt werden, wenn er von Bayern nach Berlin zieht. Denn dort dauert die Grundschule sechs Jahre. Auch beim Abitur sind nicht alle gleich. In Bayern hat man das Abi nach zwölf Jahren in der Tasche. In Rheinland-Pfalz laufen die neuen G8 und G9 Schulen parallel nebeneinander.
Heutzutage muss jeder flexibel und damit auch umzugsbereit sein. Steht nun also ein Schulwechsel an, weil die Eltern sich vielleicht beruflich verändern wollen oder müssen, ist die richtige Planung vorab sinnvoll.
Wer sich rechtzeitig informiert ist auf der sicheren Seite. Die Lerninhalte jedes Bundeslandes können sich gravierend unterscheiden. Daher sollte man sich den Leistungsstand bescheinigen lassen und bei der neuen Schule die Schulbücher und andere Details wie Fächer oder Ferien erfragen.
Das zuständige Kultusministerium gibt hier gerne Auskunft. Alternativ gibt natürlich auch das Internet schon eine Menge an Informationen preis. Bei der richtigen Vorbereitung kann sich der Schüler also gut in der neuen Umgebung zurecht finden, ohne böse Überraschungen erleben zu müssen.
